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Ferienbetreuung Köfering

Die Ferienbetreuung kommt gut an:


Berufstätige Eltern wissen ihre Kinder in Alteglofsheim gut betreut. Das Programm für die Kleinen ist breit gefächert.

Drei Wochen lang konnten die Eltern der Grundschulkinder aus Alteglofsheim und Köfering das Ferienangebot für ihre Kinder in Anspruch nehmen. Die Ferienbetreuung, die auch diesen Sommer wieder von Michaela Rinkl organisiert wurde, gibt es seit drei Jahren, und dabei wurde den 30 Kindern einmal mehr wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Dieses Mal fand die Aktion wieder in der Grundschule in Köfering statt, dessen Umbauarbeiten mittlerweile abgeschlossen sind. In der Zwischenzeit, den vergangenen beiden Jahren, musste man mit dem Ferienangebot in die Grundschule nach Alteglofsheim ausweichen.

Zusammenarbeit klappt gut

Die interkommunale Zusammenarbeit der beiden Gemeinden Alteglofsheim und Köfering klappte auch dieses Mal wieder hervorragend. Beide Bürgermeister, Armin Dirschl für die Gemeinde Köfering und Herbert Heidingsfelder für die Gemeinde Alteglofsheim, statteten den Kindern und ihren Betreuern einen kurzen Besuch ab und dankten Rinkl und ihrem Team für ihr Engagement. „Es ist für beide Gemeinden eine Bereicherung“, so Dirschl.

Für diesen Besuch hatten die Mädchen und Jungen eine kleine Vorführung mit ihren Plüsch-Einhorn „Destiny“ erarbeitet und sie den Bürgermeistern mit Bravour dargeboten.

In bewährter Weise hatten Leiterin und Team ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder vorbereitet. Es gab auch einen Ausflug nach Regensburg. Dort wurde die Bundespolizei besucht. Selbst die Bahnfahrt von Köfering nach Regensburg war schon für einige ein Erlebnis, da sie noch nie mit dem Zug gefahren waren. Weitere Programmpunkte waren ein Spielplatz-Hoppening, bei dem die Kinder ihre Lieblingsspielplätze präsentieren durften, sowie ein Besuch im Köferinger Bewegungspark und die gemeinsame gesunde Brotzeit am Vormittag, die die Kinder selbst zubereiteten. Spaß, Bewegung, Kreativität und vor allem freies Spielen waren in den strukturierten Tagesablauf reichlich vorhanden. Zur Abwechslung ging es aber auch mal zum Eisessen oder es gab eine Poolparty.

Luisa, die von Anfang an als Betreuerin dabei ist, macht es unheimlich Spaß, mit den Kindern zu arbeiten. Sie ist jedes Jahr für die Herstellung der Naturseife verantwortlich. „Es macht den Kindern Spaß, etwas mit ihren Händen zu schaffen. Sie lieben es, die Kernseife mit Lebensmittelfarbe einzufärben und die tollsten Dinge zu kneten, erzählt sie.

Darüber hinaus gehört der Besuch des Naturteichs von Alteglofsheims 3. Bürgermeisterin Christine Frey fest zum Ablauf der Ferienbetreuung. Dort darf dann gebadet, Eier aus dem Hühnerstall gesammelt oder einfach nur mal nach Herzenslust Fußball gespielt werden.

„Wir brauchen bestimmte Regeln und Ordnungen, um alles bestens für Kinder und Eltern organisieren zu können. Bei den Feedback-Runden können uns die Kinder sagen, was sie gut fanden, was ihnen nicht so gut gefallen hat oder wie das Essen geschmeckt hat. Klassiker wie Feuer-Wasser-Sturm oder einfach mit Bausteinen bauen, lieben die Kinder. Sie lieben es, drei Wochen nur spielen zu können, denn während der Schulzeit stehen für die Kinder Hausaufgaben, Sport, Musik oder sonstige Aktivitäten auf ihrem Programm, bevor sie spielen können“, so Rinkl, die für die Ferienbetreuung gerne drei Wochen ihres Jahresurlaubs opfert. „Es macht mir wahnsinnigen Spaß mit den Kindern und man bekommt ganz viel zurück“, brachte sie es auf den Punkt.

Neue Herausforderung

Eine Umstellung sei es aber heuer trotzdem gewesen. Die neuen Räume in der offenen Ganztagsschule in Köfering, die neue Gastroküche und viel weniger Schatten in dem neu gestalteten Garten seien neue Herausforderungen gewesen, die vom Betreuungsteam gemeistert werden mussten.

Alle Grundschulkinder von Alteglofsheim und Köfering werden frühzeitig angeschrieben und über die dreiwöchige Ferienbetreuung informiert. Pro Woche fallen für die Eltern Kosten von 80 Euro inklusive Mittagessen an. Die Defizite werden von den beiden Gemeinden ausgeglichen.

Wichtigste Voraussetzung, um überhaupt an der Ferienbetreuung teilnehmen zu können, ist die Berufstätigkeit der Eltern, sagte Rinkl, die selbst dreifache Mutter ist und weiß, wie schwer es ist, die Kinder in den Ferien gut betreut zu wissen, wenn man berufstätig ist.

(Mittelbayerische Zeitung von Theresia Luft)